Wir geben Ihnen die Kraft, die Sie brauchen.

Ob Zylinder nach Kundenspezifikation, einfach- und doppeltwirkende Hydraulikzylinder oder Sonderlösungen – wir liefern Ihnen für jede Anwendung, bei der Sie viel Kraft benötigen, das passende Produkt. Ganz gleich, wie speziell Ihr Einsatzgebiet auch ist. Überzeugen Sie sich von der Vielzahl unserer Kraftpakete.

Doppeltwirkende Hydraulikzylinder

Einfachwirkende Hydraulikzylinder

Doppeltwirkende Edelstahlzylinder

Einfachwirkende Edelstahlzylinder

Zylinder nach Kundenspezifikationen

  • Wegmesssystemzylinder
  • Zylinder mit Keramikbeschichtung
  • Blöcke für Cartridgeventile
  • individuelle Anforderungen

>> Zur Übersicht

Schnelllieferprogramm

  • DW-Zylinder 32/20/… HUB
  • DW-Zylinder 40/25/… HUB
  • DW-Zylinder 50/30/… HUB
  • DW-Zylinder 63/40/… HUB
  • DW-Zylinder 80/50/… HUB
  • DW-Zylinder 100/55/… HUB

>> Download PDF

Zylinderbauarten

Um eine Übersicht der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zu erhalten, sind im nachfolgenden Schaubild die Wirkungsweise und Bauart der Hydraulikzylinder in Kurzform aufgeführt.

Tauchkolbenzylinder

Tauchkolbenzylinder

Der einfachwirkende Zylinder wird nur in einer Richtung beaufschlagt. Plungerzylinder werden auch mit oberen Anschlag ausge­führt, Rückführung durch Eigengewicht.

Anwendung: Pressen, Baumaschinen, Schwer­fahrzeugbau

einfach_wirkender_zylinder

Einfachwirkender Zylinder

Kann je nach Beaufschlagung der Kolbenfläche Druck oder Zugzy­linder sein. Die nicht beaufschlagte Kolbenseite erhält einen Luftfil­ter, um das Eindringen von Staub in den Zylinder und den damit verbundenen Verschleiß zu verhindern. Ist eine Feder als Rückstell­kraft vorgesehen, muß die Vorspannkraft der Feder festgelegt werden.

einfach_wirkender_teleskopzylinder

Einfachwirkender Teleskopzylinder

Teleskopzylinder passen sich beschränkten Einbaumöglichkeiten an und erfüllen gleichzeitig die Forderung nach möglichst großem Hub. Der Zylinder ist in seinen einzelnen Stufen einseitig beaufschlagt und gibt seine Leistung beim Ausfahren ab. Das Eigengewicht auf Ab­nehmerseite bringt den Zylinder zum Einfahren.

Anwendung: Fahrzeug-, Bagger- und Maschinenbau usw.

doppelt_wirkender_zylinder

Doppeltwirkender Zylinder (Differentialzylinder)

Es sind die gebräuchlichsten Hydraulikzylinder, die auch mit Dämp­fung auf Kolben- oder Stangenseite oder beiderseitig hergestellt wer­den.

Bei dieser Bauform kann in beiden Bewegungsrichtungen eine Kraft übertragen werden, da die Kolbenfläche und Kolbenstangenfläche eine Differenz besitzt und somit der Zylinder bei konstantem Volumen langsam aus und schnell zurück fährt.

doppelt_wirkender_teleskopzylinder

Doppeltwirkender Teleskopzylinder

Dieser Teleskopzylinder verzichtet auf Rücklauf durch Eigengewicht und ist deshalb in jede (Bewegungs-) Richtung wirksam.

Anwendung: Einschubvorrichtung von Groß- und Ziegelöfen.

Dimensionierung der Hydraulikzylinder

Bei der Auswahl des passenden Hydraulikzylinders sind diverse Kriterien von entscheidender Bedeutung, wie etwa der Betriebsdruck, das Einbaumass und die zu bewegende Last. Gemeinsam mit Ihrer Aufgabenstellung und diesen Angaben bestimmt sich die benötigte Dimension des Zylinders.

Kraft- und Bewegungsverhältnisse doppeltwirkender Hydraulikzylinder

 

Wirkt auf einen Kolben eine äußere Kraft F, erzeugt diese einen Druck an der Kolbenfläche Ak. Um­gekehrt ist diese Kraft auch ein Widerstand, auf den der von der Pumpe kommende Förderstrom Q trifft. Dadurch baut sich ein Druck auf, der nach allen Seiten gleichmäßig wirkt, also auch auf die Kolbenfläche Ak. Damit kann jetzt der Kolben selbst eine Kraft ausüben nach der Formel:

F = p * Ak

F = p * Ar (analog für Rücklauf)

F = Kolbenkraft in [N]
Ak = Kolbenfläche (D² *3,14)


4

in [mm²]
Ar = Kolbenringfläche (D²-d²) * 3,14


4

in [mm²]
D = Kolbendurchmesser in [mm]
d = Kolbenstangen durchmesser in [mm]
h = Hublänge in [mm]
Q = Förderstrom der Pumpe in [l/min]
t = Hubzeit in [s]
v = Geschwindigkeit in [m/s]

Kolbengeschwindigkeiten

Die Vorlauf- bzw. Rücklaufgeschwindigkeiten errechnen sich über die von der Pumpe kommenden Flüssigkeitsströme, die das Hubvolumen des Hydraulikzylinders in einer bestimmten Zeiteinheit füllen.

Für die vorher genannten Geschwindigkeiten ergeben sich unter der Berücksichtigung der üblichen Einheiten folgende Gleichungen:

v = Q


Ak

Vorlauf
v = Q


Ar

Rücklauf

Es ist zu beachten, daß die abfließende Flüssigkeitsmenge während des Rücklaufens aufgrund des Flächenunterschiedes stets größer ist, als die zufließende. Das hat zur Folge, daß der Rücklauf schneller als der Vorlauf ist. Bei bekannten Hublängen des Zylinders läßt sich die Hubzeit t wie folgt berechnen:

t = Ak * h


Q

Vorlauf
t = Ar * h


Q

Rücklauf

Knickfestigkeit der Kolbenstangen

Die Knickgefahr der Kolbenstangen bei langen Hüben und eine zusätzliche ungünstige Zylinderbe­festigung bestimmen die Zylinderbaugrößen und ihre Grenzen.

Die Berechnung wird in der Regel nach „Euler“ durchgeführt, da die Kolbenstangen als schlanke Stäbe zu betrachten sind.

Es gilt:

Fk = 3,14² * E * I


Lk²

FK = Kraft bei der die Kolbenstange ausknickt in [N]
E = Elastizitätsmodul (Stahl 210000 N/mm2) in [N/mm2]
I = Trägheitsmoment (f. Kreisquerschnitt) in [mm4]
LK = Freie Knicklänge in [mm4]

Dieses Bild zeigt die 4 sogenannten Eulerschen Belastungsfälle. Die zulässigen Hublängen der Hydraulikzylinder befinden sich im Anhang zu jeder Baureihe.

Endlagendämpfung

Bei der Endlagendämpfung wird die kinetische Energie in Wärmeenergie übergeführt.
Bei konstanter Verzögerung gilt:

m


2

= A * p * s (Energieerhaltsungssatz)
m = bewegte Masse (kg)
v = Geschwindigkeit [m/s]
A = wirksame Dämpfungsfläche [m²]
p = mittlerer Dämpfungsdruck

N


s = Dämpfungsweg [m]

Zulässige Hub- und Gesamtlängentoleranzen DIN 7169 g

L + Hub = Einbaulänge in mm zulässige Abweichung in mm
0…499 +/-1,5
500…1249 +/- 2
1250…3149 +/- 3
3150…8000 +/- 5

Produktkatalog

Schnellieferprogramm